Diktieren und Übersetzen

Sprachmodell / Genauigkeit

Im Reiter „Allgemein“ wählst du das Sprachmodell als Kachel: „Flow Air“ (blitzschnell) und „Flow Pro“ (präziser) laufen LOKAL und kosten nichts; wie viel Arbeitsspeicher jede braucht, steht an der Kachel. Flow Air versteht 25 europäische Sprachen — Japanisch, Koreanisch und Chinesisch NICHT; wer so diktiert, nimmt Flow Pro oder Flow Max. „Flow Max“ läuft in der Cloud, braucht Internet und kostet 1 Credit je angefangene 3 Minuten Aufnahme, ist dafür am genauesten und am schnellsten zurück. Auf schwachen Geräten lieber Flow Air. Eine gewählte lokale Kachel bleibt geladen, der erste Satz kommt also sofort; einen Schalter dafür gibt es nicht mehr. Ein zweiter Klick auf die gewählte Kachel wählt sie ab und gibt den Arbeitsspeicher frei — ohne Sprachmodell ruht die Diktat-Taste.

Modell-Stufen auf schwachen Geräten

chatFlow soll auch auf älteren, schwächeren Macs laufen: klein vor groß. Die Stufe wählst du selbst. Wechselst du auf ein lokales Modell, prüft die App vorher den freien Arbeitsspeicher — reicht er nicht sicher, warnt sie, und du entscheidest, ob du trotzdem wechselst. Ruckelt oder dauert es zu lange, nimm eine kleinere Stufe oder die Cloud.

Genauer diktieren (Flow Pro)

Genauer statt schneller: Wähle im Reiter „Allgemein“ beim Sprachmodell die Kachel „Flow Pro“ (präziser, etwas langsamer als Flow Air).

Spracherkennung / Sprache automatisch

Im Reiter „Allgemein“ stellst du unter „Erkennungssprache“ eine feste Sprache ein oder „Auto-Erkennung“. Die Liste zeigt genau die Sprachen der gewählten Stufe. Eine feste Sprache wirkt bei Flow Pro und Flow Max; Flow Air erkennt immer selbst und kann Japanisch, Koreanisch und Chinesisch nicht.

Eingangslautstärke prüfen (Pegeltest)

Im Reiter „Allgemein“ zeigt die Zeile „Eingangslautstärke“, wie laut dein Mikrofon eingestellt ist. „Pegel prüfen“ misst fünf Sekunden lang, während du normal sprichst. Danach steht dort „Passt“, „Zu leise“ oder „Zu laut“. Bei „Zu leise“ oder „Zu laut“ schlägt chatFlow einen besseren Wert vor: „Auf X % stellen“ übernimmt ihn, „Einstellung öffnen“ führt zu den Systemeinstellungen, „Nochmal prüfen“ misst neu. Nach „Passt“ kehrt die Zeile nach fünf Sekunden von selbst zurück. Denselben Test gibt es in der Einführung unter „Mikrofon“, sobald das Mikrofon freigegeben ist.

Musik beim Diktieren stummschalten

Während du diktierst, schaltet chatFlow die Wiedergabe deines Macs stumm — Musik, Videos und auch chatFlows eigene Klänge. Danach spielt alles in genau derselben Lautstärke weiter; die Lautstärke selbst wird nicht verändert. War dein Ton schon vorher stumm, bleibt er stumm. Spielt dabei gerade Musik oder ein Video (Spotify, Apple Music, YouTube im Browser), hält chatFlow es zusätzlich an und lässt es nach dem Diktat an derselben Stelle weiterspielen. Angehalten wird nur das, was macOS gerade als spielend führt; eine zweite Quelle bleibt nur stumm. Ein- und ausschalten im Reiter „Allgemein“, Zeile „Musik während des Diktats stummschalten“.

Auto-Einfügen & Auto-Enter

Der fertige Text wird immer an der Schreibmarke eingefügt. Steht die Schreibmarke in keinem Textfeld (etwa im Finder oder auf dem Schreibtisch), fügt chatFlow nichts ein: der Text liegt dann im Puffer, unten erscheint „Kein Textfeld — der Text liegt im Puffer.“, und du holst ihn mit dem Puffer-Hotkey (Vorgabe: ⌘ Rechts) an der gewünschten Stelle heraus. Der Puffer hält den letzten Text bis zum Beenden der App. Optional wird nach dem Einfügen Enter gedrückt („Automatisch senden“, praktisch für Chat-Felder), auf Wunsch mit Verzögerung. Für einzelne Programme lässt sich das getrennt einstellen.

Abbruch-Wort

Mit dem Abbruch-Wort verwirfst du beim Sprechen den bisherigen Satz: Alles vor dem letzten Abbruch-Wort fliegt weg, nur der Teil danach bleibt. Das Wort (oder mehrere, kommagetrennt) stellst du im Reiter „Styling“ in der Zeile „Abbruch-Befehl:“ ein; Feld leeren schaltet ihn aus.

Offline / ohne Internet arbeiten

Ohne Internet laufen die lokalen Stufen weiter, also Erkennung, Textregeln und lokale Übersetzung, ohne Credits. Alles, was über die chatFlow-Cloud geht, braucht Internet: die Cloud-Stufen, die KI-Stimme, der Bild-Befehl, die Aufbereitung im Studio, die Sprachanalyse, das Stimm-Training, Spark, die Politur, die Kommaprüfung im Tipp-Speicher, Agentur und Chat und der Assistent Flo. Auch der Abo-Status wird online geprüft.

Übersetzen

Mit der Übersetzer-Funktion wird dein Diktat direkt in der Zielsprache ausgegeben. Quell- und Zielsprache stellst du im Reiter „Allgemein“ im Übersetzer-Bereich ein; es gibt eine eigene Übersetzer-Taste, damit du nicht ständig umschalten musst. Vier Kacheln, und sie kosten Verschiedenes: „Flow Air“ (leicht, lokal) und „Flow Plus“ (beste Qualität, lokal) rechnen auf deinem Gerät und kosten nichts. „Flow Pro“ läuft in der Cloud; für die Übersetzung selbst fällt kein eigener Preis an, weil sie in derselben Cloud-Erkennung mitfährt, die dein Diktat verschriftet — bezahlt wird die Aufnahme mit 1 Credit je angefangene 3 Minuten. Wichtig dabei: Steht dein Sprachmodell schon auf Flow Max, kostet Flow Pro nichts zusätzlich. Steht es dagegen auf einem der lokalen Modelle, erzeugt erst die Wahl von Flow Pro die Cloud-Erkennung — dann kostet die Aufnahme, die vorher gratis war. „Flow Max“ ist ein eigener Aufruf in der Cloud und kostet 3 Credits je angefangene 500 Zeichen, je Übersetzung ohne Übertrag. Steht dein Sprachmodell ebenfalls auf Flow Max, bekommst du 1 Credit der Aufnahme zurück: die Übersetzung deckt sie mit ab. Beide Cloud-Kacheln brauchen Internet. Flow Max gibt es im Pro- und im Agentur-Plan; im Solo-Plan (und im Test) steht an der Kachel „Nur im Pro-Plan“. Der Preis steht an jeder Kachel.

Warum manchmal ein Credit zurückkommt (Übersetzung deckt die Aufnahme)

Wer sein Sprachmodell UND seinen Übersetzer auf Flow Max stellt, zahlte früher zweimal für ein einziges Diktat: einmal fürs Aufnehmen, einmal fürs Übersetzen. Seit dem 07.08.2026 deckt die Übersetzung eine Takteinheit der Aufnahme mit ab — es wird 1 Credit wieder gutgeschrieben. Im Kontobuch steht dann eine Gutschrift von 1 Credit mit dem Vermerk, dass die Übersetzung die Aufnahme abdeckt. Bei einem kurzen Satz zahlst du unterm Strich 3 statt 4 Credits. Erlassen wird genau EINE Takteinheit, nicht die ganze Aufnahme. Wer zehn Minuten am Stück aufnimmt und nur einen Satz übersetzen lässt, bekommt also 1 Credit zurück und zahlt die übrigen. Ohne diese Grenze könnte eine klemmende Aufnahmetaste eine lange Aufnahme fast gratis machen. Der Erlass fällt nur an, wenn die Aufnahme überhaupt etwas gekostet hat — bei lokalem Sprachmodell gibt es nichts zu erlassen, weil sie dort ohnehin gratis ist.

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