Stimmklon-Studio

Stimmklon-Studio

Im Stimmklon-Studio sammelst du Aufnahmen deiner Stimme, prüfst sie, bereitest sie auf und trainierst daraus ein eigenes Stimm-Modell. Du kannst mehrere Clips laden (auch aus einem Link), sie einzeln an- und abwählen und je Clip Filter anwenden. Es ist ein eigenes Fenster mit Seitenleiste für die Werkzeuge; das Profil wählst du oben unter „Profil:“. (Die Reiter „Profile“ und „Laute“ hat das Sprachmemo-Studio.)

Clips prüfen

„Clips prüfen“ misst jeden Clip lokal auf deinem Rechner — kostenlos — und gibt ihm eine Punktzahl aus Klang, Rauschabstand und Hall. Ist ein Clip zu verrauscht, übersteuert, zu hallig, enthält kaum Sprache oder ist zu kurz, landet er im roten Bereich, und „Beste“ nimmt ihn nie. Bearbeitest du einen Clip nach der Prüfung, wird sein Ergebnis als veraltet markiert. Beim nächsten „Clips prüfen“ werden nur solche und noch ungeprüfte Clips gemessen. Ohne Messwerte gibt es kein „Beste“ — erst prüfen. Schlechte Clips dazuzunehmen macht den Klon messbar SCHLECHTER, nicht besser.

Doppelte Aufnahmen

Lädst du dieselbe Aufnahme versehentlich zweimal, erkennt das Studio das am INHALT (nicht am Dateinamen) und zeigt die Dubletten an, damit du sie entfernen kannst. Doppeltes Material verzerrt das Training.

Audio aufbereiten (kostenlose Werkzeuge)

Diese Werkzeuge laufen lokal und kosten nichts: Rumpelfilter (entfernt tieffrequentes Poltern), Entrauschen (glättet gleichmäßiges Hintergrundrauschen), Normalisieren (hebt leise Aufnahmen an) und KI-Entrauschen (entfernt Rauschen und Umgebung, auch während des Sprechens). Deine Stimme von Hintergrundmusik zu trennen ist NICHT kostenlos: dafür gibt es „Trennung · Pro“ in der Cloud, 20 Credits je angefangener Minute. Die frühere lokale Trennung wurde am 28.08.2026 ausgebaut.

Audio aufbereiten (kostenpflichtige Cloud-Werkzeuge)

Diese Werkzeuge laufen in der Cloud und kosten je 20 Credits pro angefangener Minute: „Aufhübschen“ (macht dumpfe Aufnahmen brillant), „Trennung · Pro“ (beste Trennung deiner Stimme von Musik und Geräuschen), „Hall raus“, „Rauschen raus“ und „Klarer“ (höher aufgelöst). „Sprecher trennen“ kostet 1 Credit je angefangener Minute und schneidet aus einem Gespräch auf EINEN Sprecher zu — ideal, um aus einem Podcast eine einzelne Stimme zu gewinnen. Der Preis steht an jeder Kachel.

Sprachanalyse (Analyse)

Die Analyse verschriftet ALLE Aufnahmen eines Profils — nicht nur die angehakten — und wertet aus, wie diese Stimme redet: wiederkehrende Wendungen, Satzbau, Verkürzungen, was auffällig fehlt. Das Ergebnis kommt als PDF und ist für Prompts und zum Nachschlagen gedacht; auf den Klon selbst hat es keinen Einfluss. Bezahlt wird das Verschriften der noch nicht verschrifteten Aufnahmen (sekundengenau, mindestens 1 Credit je Aufnahme) und dazu die Zusammenfassung am Ende. Schon verschriftete Aufnahmen zählen gratis mit. Beides steht im Analyse-Fenster, bevor du startest.

Eigene Stimme trainieren

Über den Knopf „Stimme trainieren“ baust du aus deinen Aufnahmen ein eigenes Stimm-Modell. Es trifft die Stimme genauer als eine einzelne Referenz-Aufnahme und braucht danach gar keine mehr — die Stimme steckt im Modell. Das Fenster führt in drei Schritten: (1) „Woher kommt das Material?“ – über „Ordner wählen …“, „Geprüfte Auswahl übernehmen“ oder „Nur die angehakten“; (2) „Name und Umfang“ – die Stufe ergibt sich aus der Materialmenge, du setzt drei Haken (deine Rechte an der Stimme und zwei Angaben, die das Gesetz verlangt) und startest mit „Stimme trainieren“; (3) „Sprecher speichern“ – danach steht die Stimme in der Liste „Trainierte Stimmen“ zur Auswahl. Der Preis richtet sich nach der Materialmenge und steht im Trainings-Fenster, bevor du startest. Zwei Dinge musst du wissen: Das Training wird einzeln in Euro bezahlt, nicht mit Credits — weder mit freien noch mit gekauften. Und es dauert lang — die Dauer steht im Trainings-Fenster an jeder Stufe. Ist es fertig, meldet sich die App beim nächsten Start mit einem Hinweis.

Wie viel Material brauche ich zum Trainieren

Wie viel Material reicht, zeigt das Trainings-Fenster an der Mengenzeile. Unter einer Untergrenze wird gar nicht trainiert, knapp darüber nur mit dem Haken ‚keine Qualitätszusage‘, danach beginnt der empfohlene Bereich. Mehr als die Obergrenze wird nicht mittrainiert. Entscheidend ist die Qualität, nicht die Menge: Mehr Material hilft nur OBERHALB der Prüfschwelle. Clips, die durchgefallen sind, dazuzunehmen, verschlechtert das Ergebnis messbar — deshalb warnt das Studio, wenn durchgefallene Clips angehakt sind.

Wie viele trainierte Stimmen darf ich haben

Trainieren und behalten kannst du in jedem Plan beliebig viele Stimmen. Im Solo-Plan ist davon immer genau eine aktiv: In der Liste ‚Trainierte Stimmen‘ schaltest du mit ‚aktivieren‘ um, nichts wird gelöscht. Mit Pro und Agentur sind alle gleichzeitig nutzbar. Die Stufe richtet sich nur nach der Materialmenge, nicht nach dem Plan.

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